Histoire de la guerre de cent ans (1338-1453) PDF

Streit um die Thronfolge in Frankreich zwischen dem englischen König Edward III. Konflikt um Macht und Einfluss zwischen den Parteien der Armagnacs und der Bourguignons. Letzten Endes waren es die Valois’, die siegreich aus der langjährigen Auseinandersetzung hervorgingen. Historikern rückblickend eingeführt und bezeichnet traditionell die Zeit von 1337 bis 1453, in der englische Histoire de la guerre de cent ans (1338-1453) PDF versuchten, ihre Ansprüche auf den französischen Thron mit Waffengewalt durchzusetzen.


Dennoch bestand dieser Konflikt aus mehreren Phasen und einzelnen Kriegen, die erst später als ein einziger Komplex verstanden wurden. Bereits zeitgenössische französische Chronisten datierten die Kriege jener Zeit zurück bis ins Jahr 1328 und deuteten somit die größeren Zusammenhänge an. Jahrhundert erkannte man einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Kampfhandlungen. Zum ersten Mal verwendete ihn C. Desmichels im Jahre 1823 in seinem Tableau chronologique de l’Histoire du Moyen Age. Jahrhundert wurde der Begriff mehrfach kritisiert.

1066 hatte der normannische Herzog Wilhelm I. England erobert und sich dort zum König ausgerufen. In der Folge stellten die mit ihm in das Land gekommenen Adeligen die neue Aristokratie Englands. Politisch nahmen die englischen Könige eine Doppelrolle ein.

Das französische Königsgeschlecht der Kapetinger war stets bemüht, die Rolle der anglo-französischen Vasallen zu schwächen. In einer ganzen Vielzahl von teils diplomatischen, aber auch bewaffneten Konflikten gelang es ihm nach und nach, den ungeliebten Vasall zurückzudrängen. Jahrhundert kam es zum Krieg zwischen dem französischen König Philipp II. Auch wenn es in den folgenden Jahrzehnten aufgrund der guten persönlichen Beziehungen zwischen Eduard I. Beruhigung kam, bestand der grundsätzliche Gegensatz doch fort. Als 1328 der letzte männliche Kapetinger und französische König Karl IV. Nachkommen hinterließ, war die Frage der Erbfolge zunächst ungeklärt.

Nach dem geltend gemachten salischen Erbrecht, welches Thronansprüche über weibliche Nachkommen ausschloss, erhob sein Cousin Philipp von Valois als Philipp VI. Nachdem Eduard 1330 die Regentschaft seiner Mutter und Mortimers abgeschüttelt hatte und selbstständig regierte, bemühte er sich zunächst um einen diplomatischen Ausgleich mit Frankreich bezüglich der Streitigkeiten in der Gascogne. Aufgrund der so genannten Auld Alliance, eines militärischen Beistandsabkommens zwischen Frankreich und Schottland, sah sich Philipp VI. Nachdem einige diplomatische Offerten keinen Widerhall bei Edward gefunden hatten, rüstete Philipp 1336 eine Flotte und Landungstruppen aus, um direkt in Schottland bewaffnet eingreifen zu können. Neben diesen realpolitischen Auseinandersetzungen gewann eine diplomatische Affäre zunehmende Bedeutung.

Robert von Artois, ehemals ein enger Berater des französischen Königs, war über die Tatsache, dass er bei der Erbfolge der Grafschaft Artois übergangen worden war, mit Philipp und dem Haus Burgund in Streit geraten. Damit waren die politischen Leitlinien beider Parteien im aufziehenden Krieg umrissen: Der französische König ging nach seinem Verständnis gegen einen unbotmäßigen Vasallen vor, während der englische König proklamierte, lediglich seinen legitimen Anspruch auf den französischen Thron gegen einen unrechtmäßigen Usurpator durchzusetzen. Beide Auffassungen sollten sich im folgenden Hundertjährigen Krieg anscheinend unversöhnlich gegenüberstehen. Im Januar 1340 ernannte sich Eduard III. König und fiel mit seinen Truppen in Frankreich ein.

1355 flammte der Krieg erneut auf, als der älteste Sohn Eduards III. Edward of Woodstock, lang nach seinem Tod der Schwarze Prinz genannt, bei Bordeaux landete. 1360 beendete der Friede von Brétigny die erste Phase des Krieges. Doch Frankreich wollte die verlorenen Gebiete zurückerlangen. Nachdem sie in Kastilien einen Verbündeten auf dem Thron brachten, begannen sie ab 1369 unter dem französischen König Karl V. In wenigen Jahren eroberten seine Söldner einen großen Teil der verlorengegangenen Gebiete zurück. Der frühe Tod des Thronfolgers Edward of Woodstock 1376 und der seines Vaters Eduard III.

Jahr brachten die englischen Aktionen vorerst zum Erliegen, da der Sohn des Thronfolgers, der 1377 den englischen Thron als Richard II. Jahre alt war, und einem Regentschaftsrat unterstand. Nach der Abdankung von König Richard II. Jahre 1399 folgten in England mit Heinrich IV.

Stärke zerrann unter seinem geistesschwachen Nachfolger Karl VI. Haus Lancaster, seinem Vater als englischer König und erneuerte den Anspruch auf den französischen Thron. Er nutzte die politische Lage in Frankreich aus, belagerte 1415 mit seinen Truppen Harfleur und wollte die Normandie erobern. Nach starkem Regen kam es am Morgen des 25. Oktober 1415 zur Schlacht von Azincourt. Großteil seines Heeres bei der Belagerung durch Seuchen verloren hatte.